Dez 22, 2021

Deine Stimme, deine ID – so bekommt deine Stimme einen Kopierschutz

 

Mach dich unverwechselbar und deine Stimme zum Werkzeug mit Kopierschutz. Diese Übungen und Coaching-Tipps helfen dabei.

 

„Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.“ – E.T.A. Hoffmann. Die Stimme ist nicht nur ein Wunderwerk, sondern macht dich auch unverwechselbar. Deine Töne bleiben im besten Fall im Ohr, laden zum Mitsingen und Mitgrooven ein. Fällt deine Stimmakrobatik den richtigen Leuten auf, winkt vielleicht sogar ein Plattenvertrag. Mach dich unverwechselbar und deine Stimme zum Werkzeug mit Kopierschutz. Diese Übungen und Coaching-Tipps helfen dabei.

1. Schritt zur individuellen Stimme: Wunderwerk Stimme verstehen

Um Töne zu erzeugen, ist mehr notwendig als nur das Mundöffnen. Erzeugt wird ein Ton durch das Zusammenspiel aus Luft und verschiedenen Körperteilen. Die eingeatmete Luft passiert den Kehlkopf, während sie wieder herausgepresst wird. Dabei entsteht der Ton, den die Stimmlippen erzeugen.

Jeder hat ein individuelles Timbre, denn es wird durch die Anatomie von Rachenraum, Nasen- und Mundhöhle und Co. bestimmt. Auch Zahnstellung, Lippenform oder Zungengröße sind für die individuelle Klangfarbe entscheidend. Kehlkopf und die Stimmlippen bestimmen die Höhe bzw. Tiefe der Stimme. Damit du die Stimme als Instrument nutzen kannst, solltest du deine eigene Stimme und Anatomie gut kennen. Je weiter und länger deine Stimmlippen sind, desto tiefer deine Töne. Mit dem Wissen findest du u. a. dein passgenaues Stimmtraining, kannst deine Stärken herausarbeiten und deiner Stimme den Kopierschutz verleihen.

Die Stimme: dein unverwechselbares Instrument, um zu begeistern. Damit die Töne richtig sitzen, sind Übung und Pflege erforderlich.

2. Schritt: Arbeite deine Stärken heraus

Damit die Stimme optimal zur Geltung kommt, will sie geschult werden. Behilflich dabei sind renommierte Stimmtrainer, die dir u. a. bei Superproof zur Verfügung stehen. Mit ihrer Hilfe lernst du beispielsweise die richtigen Aufwärmübungen.

Damit die Töne nach dem Aufwärmen möglichst treffsicher erklingen, ist die richtige Atemtechnik essenziell. Auch die Lautstärke der Töne will gelernt sein. Nichts ist unangenehmer als zu lautstarkes Singen. Ungeübte Stimmen klingen dadurch häufig unangenehm schrill. Die leisen und mittleren Töne wollen ebenso gelernt sein. Wichtig dabei: Zeit nehmen und üben!

Weißt du, wie du deine Resonanzräume geschickt einsetzt und deiner Stimme noch mehr Einzigartigkeit verleihst? Mithilfe eines Stimmtrainers wirst du rasch Unterschiede bemerken, denn geschickt in den Resonanzräumen platziert, ermüdet deine Stimme weniger schnell. Zu Beginn vielleicht langwierig, doch die optimale Nutzung der Resonanzräume zahlt sich vor allem bei längeren Gesangseinlagen aus.

Tipp: Stimme aufnehmen und davon lernen

Zahlt sich das Stimmtraining tatsächlich aus? Häufig nehmen wir selbst Veränderungen in den stimmlichen Nuancen nur schwer selbst wahr. Behilflich hierbei kann eine regelmäßige Aufzeichnung der Stimme sein. Beim Abspielen lässt sich schnell mit kritischer Betrachtung feststellen, ob die Übungen den gewünschten Erfolg gebracht haben.

Hierfür am besten ein Musikstück zu Beginn der Stimmübung aufnehmen und die Aufnahmen nach einigen Übungseinheiten wiederholen. Was soll durch die Übungen verbessert werden: Aussprache, Intonation, Phrasierung? Setze dir konkrete Ziele, denn so lässt sich die Erfolgskontrolle noch besser durchführen.

Achte bei den Aufnahmen auf einen moderaten Zeitabstand. Hast du dir beispielsweise lange falsche Atemtechniken angewöhnt, die sich auf deine Phrasierung oder Intonation auswirken, setzt die Veränderung nicht sofort nach der ersten Übungseinheit ein.

Auch Stimmwunder Adele musste frühzeitig erkennen, dass Geduld bei der Stimmausbildung gefragt ist. Nach ihrer Stimmband-Operation musste der Weltstar lange pausieren, durfte unmittelbar nach der OP gar nicht sprechen. Erst dank dem geduldigen Stimmtraining sind endlich wieder lange und stimmfordernde Auftritte, wie beim Abend mit Adele zur Feier ihrer Rückkehr nach der sechsjährigen Pause, möglich.

Die richtigen Atemübungen unterstützen bei der Stimmausbildung: Mach dich groß, nutze den Bauch und atme bewusst.

3. Schritt: Die richtige Stimmpflege

Schlechte Stimmen per se gibt es nicht, die meisten sind schlicht untrainiert und darüber hinaus Spiegelbild einer seelischen Verfassung. Fühlst du dich (gesundheitlich) schlecht, wird sich das unweigerlich auf deine Stimme auswirken. Bist du bedrückt, wirken auch deine Töne im wahrsten Sinne des Wortes bedrückt.

Die falsche Gesangstechnik kann ebenfalls zur Belastungsprobe für die Stimme werden, sogar krank machen. Wer die Stimme nicht schont und falsche Gesangstechniken anwendet, muss mit der Bildung von Stimmlippenknötchen rechnen. Eine unschöne Begleiterscheinung, die häufig nur operativ (wie bei Sängerin Adele) entfernt werden kann.

Damit die Stimme optimal funktioniert, will sie individuell und umsichtig behandelt werden. Einsingen ist wesentlicher Baustein, denn dadurch wird die Muskulatur im Kehlkopf gelockert. Zusätzlich sorgen Dehnung der Nacken-Schultermuskulatur sowie Lockerung von Unterkiefer und Zunge für ein besseres Ergebnis.

Nach dem Einsingen ist die Cool-down-Phase ebenso notwendig. Sie unterstützt die Stimme dabei, nach erster Höchstleistung wieder in den normalen Modus zurückzukehren. Auch die Muskulatur von Nacken und Kiefer kann sich entspannen, um sich besser zu regenerieren. Ca. 5–8 Minuten reichen, für den Erholungseffekt.

Die richtige Gesangstechnik ist für eine lang erhaltene gute Stimme in ihren individuellen Phrasierungen unerlässlich. Dabei geht es speziell um die richtige Atmung. Sie erlernst du am besten mit einem Coach und regelmäßigem Training. Damit die Stimme vollumfänglich zur Geltung kommt, immer den gesamten Resonanzkörper nutzen; die Atmung in den Bauch hinein perfektionieren.

Je mehr Atemvolumen zur Verfügung steht, desto leichter fallen anspruchsvolle und längere Gesangsstücke. Aber Vorsicht, niemals die Stimme überbeanspruchen. Gönne dir regelmäßige Ruhepausen. Sobald es im Hals kratzt, unbedingt pausieren. Die vermeintlich harmlose Heiserkeit kann rasch in eine ernstzunehmende Stimmbandentzündung münden. Eine stimmliche Belastung würde die Stimmbänder zusätzlich schädigen.

Mithilfe von Öl, Honig oder dem Allrounder aus der Natur – Zwiebel – kannst du deiner Stimme rasch wieder auf die Sprünge helfen. Die Zwiebel wirkt desinfizierend und schleimlösend. Lecker auch ein anderer Entzündungshemmer: Hühnersuppe. Wissenschaftler in den USA haben es sogar belegt: Eine Hühnersuppe lindert Erkältungssymptome. Am besten mit frischem Gemüse zubereiten, um den Körper zusätzlich mit wertvollen Vitaminen wie Zink und Vitamin C zu versorgen.

Ist die Entzündung abgeklungen, unbedingt mit den ersten Gesangsübungen warten. Gönne der Stimme Ruhe, um sich vollumfänglich zu erholen. So geht es: wenig sprechen. Erste summende Töne nach einigen Tagen helfen, die Stimmbänder wieder zu aktivieren. Gurgelübungen helfen ebenfalls, deine Stimme wieder einsatzbereit zu machen.

Ideal dafür ist Salbeitee. Er beruhigt nicht nur, sondern sorgt auch für die notwendige Feuchtigkeit der Stimmbänder. Um hartnäckige Belege auf der Stimme zu entfernen oder verstopfte Nasen freizubekommen, eignen sich auch Kamille-Dampfbäder.


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