Okt 12, 2019
Sponsored Post

Wie wichtig ist Buchhaltung für Musiker*innen wirklich?

 

Buchhaltung, Rechnung und Steuer sind für die Meisten wohl kein Lieblingsthema und irgendwie unangenehm. Das ist bis zu einem gewissen Grad auch verständlich. Aber ganz ehrlich: wenn du es ernst meinst mit deiner Musik, musst du dich diesem Thema im eigenen Interesse stellen. Darum haben wir uns für dich mit einem Steuerexperten auf ein Bier getroffen und gefragt, warum Buchhaltung für Musiker*innen wichtig ist und was wir tun können, um uns darum keine Sorgen mehr machen zu müssen.

Michael Schönstein von lexoffice hat uns erst kalt erwischt und am Ende aber gute Nachrichten: eine Online-Software, mit der sich deine Buchhaltung fast von allein macht.

gigmit: Buchhaltung, Rechnungen, Steuern… für die Meisten kein Lieblingsthema. Wie wichtig ist der Papierkram für Musiker*innen wirklich?

Michael Schönstein: Ein professioneller Musiker, der von seiner Musik auch leben will, ist im Sinne des Finanzamts ein „Kleinunternehmer“ und muss dann auch den sogenannten Papierkram erledigen. Das bedeutet: Rechnungen schreiben, seine Steuer erklären und seine Finanzen stets im Griff haben. Da Künstler tatsächlich ganz gerne vom Finanzamt geprüft werden, sollte man das Thema auf keinen Fall unterschätzen und sich hier professionell aufstellen.

Wo anfangen?

Struktur und Ordnung in den Finanzen gehört zum Überleben! Eine Kiste voller unsortierter Belege, kann einen den Kopf kosten. Ich kenne leider nicht wenige Musiker, die Auftritte absagen mussten, um sich stattdessen dann nächtelang mit Buchhaltung zu beschäftigen, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Das will niemand.

Auch etwas anderes wissen die Wenigsten: Bis 2015 durfte man Rechnungen noch mit Word, Excel & Co. schreiben. Jetzt nicht mehr! Seit den GoBD (= Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) ist dies nun eine teure Steuerfalle geworden und kann zu einer Steuerzuschätzung führen.


Mehr zum Thema GoBD

Verständliche Infos über die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoBD)

GoBD richtig verstehen, einordnen und Irrtümer entlarven


 

Das ist wohl leider wirklich den Wenigsten bewusst. Machst du selbst Musik?

In meiner Familie spielen alle meine fünf Geschwister und mein Vater Instrumente. Sie sind in verschiedenen Bands und Orchestern tätig. Als Jüngster hatte ich so, seit ich denken kann, selbstgemachte Musik um mich herum. Daher war es fast schon vorgezeichnet, dass ich selbst auch eine Karriere in der Musik einschlage. Zumindest nebenberuflich als Dirigent. Ich bin auf verschiedenen Instrumenten ausgebildet.

Was ist aus deiner Perspektive der Unterschied zwischen Musiker*innen und anderen Kunden?

Musiker haben in der Regel – natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel – meist weniger mit BWL, Finanzen und unternehmerischen Prozessen zu tun. Auch im Musikstudium werden diese Themenbereiche oft vernachlässigt. Daher kommt vielleicht auch die Redewendung “Künstler sind oft arm wie eine Kirchenmaus“. Das soll nicht falsch verstanden werden! Ich meine nicht, dass alle arm sind. Ich meine, dass viele Musiker nicht von Grund auf sehr wirtschaftlich denken. Im Kern sind Musiker von betrieblichen Kennzahlen, von Preisgestaltung, von Preispolitik usw. deutlich weiter entfernt als z.B. Handwerksmeister, die einen Betrieb führen müssen. Die Freude an der Musik steht im Vordergrund. Zum Glück, denn sonst wäre es vermutlich eher ein Dienst nach Vorschrift bei einem Auftritt.

Was macht ihr bei Haufe-Lexware und wie könnt ihr Musikern helfen?

Der Haufe Verlag wurde bereits 1951 als Fachverlag für Recht, Wirtschaft und Steuern gegründet. Seit 1986 ist Lexware mit dabei als Hersteller und Marktführer für Kaufmännische Software. Mit dieser Historie ist nun lexoffice die konsequente Weiterentwicklung all diesen Wissens mit den Vorteilen einer mobil nutzbaren Cloud-Online-Software für Prozesse rund um Buchhaltung, Lohn, Kundenmanagement und mehr – eben ein Büro für die Hosentasche. Seit dem Marktstart vor 5 Jahren haben sich über 100.000 aktive Nutzer für lexoffice entschieden. Wir durften uns mehrfach über den „Testsieger“-Status freuen, zuletzt bei der Zeitschrift CHIP.

Hinter lexoffice stehen über 90 Mitarbeiter, die die Software jeden Tag weiter entwicklen. Dabei geben die Kunden den Ton an: im Online Ideenforum werden Wünsche der Kunden gesammelt, über die dann die Nutzer und Kunden abstimmen. Was die meisten Stimmen hat, wird dann vorrangig umgesetzt. Und das führt dann zu mehreren Updates pro Woche, die in lexoffice eingespielt werden. Die Bedienoberfläche ist sehr übersichtlich, die Handhabung einfach, intuitiv und schnell. Man muss sich mit lexoffice ein paar Papierkram-Sorgen einfach nicht mehr machen.

Für wen macht lexoffice also Sinn? Und für wen nicht?

lexoffice ist damit für alle geeignet, die gerne mobil und flexibel leben, aber dennoch Struktur in ihrem Papierkram bzw. ihrer Buchhaltung halten wollen. Und der Steuerberater ist dabei nicht außen vor, denn über ein sogenanntes „Steuerberater-Cockpit“ kann jeder Nutzer seinem Steuerberater (sofern er einen hat), auch Zugriff geben auf sein lexoffice. Das erspart das Belegesammeln und die Wege zum Steuerberater, weil man digital zusammen arbeiten kann. Man hat zu jeder Zeit immer den Blick auf den Stand der Steuern und Finanzen. Nicht geeignet ist lexoffice für all diejenigen, die gerne selbst die Buchhaltung über das „echte“ Verbuchen von Konto A nach Konto B erledigen wollen. Das sind alles Vorgänge, die in lexoffice automatisiert wurden und hier kein Zugriff darauf besteht. Aber genau das spart ja die Zeit.

Was kostet das Ganze?

lexoffice gibt es ab 7,90 € pro Monat. Es ist monatlich kündbar und man kann auch jederzeit in eine größere oder wieder kleinere Version wechseln. Der Unterschied in den lexoffice Versionen liegt darin, dass dann noch ein „Kassenbuch“ oder „EÜR-“ und „GuV Berichte“ zur Verfügung stehen. Da dies aber nicht von allen benötigt wird, kann man sehr gut bei der kleinsten Version einsteigen.

Wie viele Musiker*innen nutzen lexoffice?

Mittlerweile erledigen knapp 12.000 Tonkünstler ihren „Papierkram“ mit lexoffice. Klagen über Rechnungs-, Steuer- oder sonstiges Buchhaltungs-Chaos sind mir bei jenen nicht bekannt. (lächelt)

Michael, danke für das Gespräch!


HIER kommst du zu lexoffice.
Wer Rechnungen stellen will, „muss“ live spielen – HIER findest du deine Gigs.