Mrz 22, 2021
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5 Top Mixing Tipps für Streaming mit hoher Sound-Qualität

 

YAMAHA macht deine Venue Streaming ready! Mit Tipps zum professionellen Abmischen von Streams und einer Empfehlung für ein einfaches Set-Up. 

Wir suchen Clubs, denen YAMAHA den Livestream in TV-Qualität im Wert von 5.000€ und einen Mixing Workshop für Engineers schenken kann. 750€ Miete inklusive. Melde dich bei Interesse einfach bis zum 25.0232021 bei uns über das Kontaktformular unten!

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Streaming ist attraktiv

Solange kein Publikum in die Clubs darf, ist Streaming die attraktivste Option – wenn es gut gemacht ist. Auch nach der Pandemie wird sich die Technologie dahin weiterentwickeln und das analoge Live-Erlebnis begleiten. Schon jetzt sind Streaming-Konzerte in Clubs nicht nur für Künstler*innen eine attraktive Möglichkeit, die Fahne hochzuhalten und sogar ein noch größeres Publikum zu erreichen. Auch die Venues profitieren von der immer leichter zu beherrschenden Technik. Nun hat YAMAHA mit der Digital-Mischpult-Serie TF die professionelle Bedienung noch einfacher gemacht. Hier kommen 5 Mixing Tipps für Streaming.

Tom Rundle, Yamaha Professional Audio Application Engineer
Yamaha Professional Audio Application Engineer Tom Rundle

5 Top Mixing Tipps für Streaming

Es macht einen Unterschied, ob du ein Live Konzert mischst oder für einen Livestream: Bei Live Sound managst du ein PA System, beim Streaming einen isolierten Raum mit Studio-Monitoren. Live mutest du, beim Streaming wird gefadet. Tom Rundle ist Application Engineer bei Yamaha Professional Audio und hat 5 Top Mixing Tipps für Streaming aus deiner Venue.

Tipp 1: Delay hinzufügen

Im Falle einer gestreamten Liveshow sollen ja sowohl Video als auch Audio am Endgerät der Nutzer*innen in guter Qualität ankommen. Und das vor allem synchron – sprich: zeitgleich. Aufgrund der höheren Datenrate bzw. höherem Datenvolumen und mehr benötigter Verarbeitungs-Performance braucht Video für dieselbe Strecke immer mehr Zeit als Audio (Latenz). Auch wenn die meisten Streaming-Plattformen bzw. -programme mittlerweile über eine automatische Anpassung verfügen, so sind diese erfahrungsgemäß nicht immer genau genug. In dem Falle können Wir z.B. am TF Pult ganz leicht das Audio Output entsprechend anpassen: einfach an der Output-Matrix etwas Delay anlegen! 

Tipp 2: Output Compression & Limiting

Bevor wir die Dynamik bearbeiten, sollten wir verstehen, was Dynamik meint. Nämlich den Unterschied zwischen dem lautesten und dem leisesten Teil des Tracks. Wenn wir einen Kompressor oder einen Limiter verwenden, greifen wir in diesen Dynamikbereich ein und steuern damit dessen Umfang. Abwärts-Kompression dämpft dabei das Signal, Aufwärts-Komprimierung verstärkt das Signal, bis es einen bestimmten Pegel erreicht. Warum ist also Kompression am Output unseres Mixes wichtig? Mit ihrer Hilfe verhindern wir ein generelles Übersteuern (Clipping) und Störgeräusche im Stream. Damit halten wir die Dynamik der Live-Performance entsprechen im Zaum. 

Während ein Kompressor auch durchaus in den einzelnen Kanälen zum Einsatz kommen kann, sollte ein Limiter nur im Output-Mix eingesetzt werden, um dem Track einen volleren Klang zu verleihen.

Tipp 3: Mutes vs Fades

In einem normalen, lauten Live-Szenario wird oft einfach ein Kanal (z.B. der eines nicht gebrauchten Vocal-Mics) per Knopfdruck gemuted. Das ist in dem Falle auch richtig. Aufgrund der vielen Umgebungsgeräusche wird das gar nicht erst bemerkt. Im Stream hingegen kann ein plötzliches Fehlen eines solchen Kanals aber gerade deshalb sehr auffällig sein, weil dadurch plötzlich einiges an “Ambience” fehlen kann. Darum sollten wir beim Abmischen für Streaming generell faden statt muten!

Tipp 4: Raum-Mikros

Raum-Mikrofone dienen traditioneller Weise dazu, von der Bühne aus Live-Aufnahmen oder etwa On Stage IEM (In Ear Monitoring) Sound zu verbessern. Jetzt, da kein Publikum vor der Bühne steht, sollten wir den Raum nutzen und dort, wo sonst die Menge steht, die Raum-Mikrofone positionieren und die Atmosphäre des Raums mitnehmen! Ohne diese “akustischen Raum-Antworten”, die wir bei jedem Livekonzert unwillkürlich mithören, würde der Stream unnatürlich und zu trocken klingen.

Tipp 5: Qualitätskontrolle/Pegelangleichung

Pegelmessung bzw. dessen Überwachung und Angleichung sind das A und O für die Qualitätskontrolle – vor allem beim Abmischen für Livestreaming. Hier müssen wir sicherstellen, dass unser Audio-Mix mit ausreichendem Pegel an z. B. unserem Video-Mixer/-Switcher ankommt. Dazu müssen wir verstehen, was uns Pegelanzeigen eigentlich zeigen. In der digitalen Welt bzw. beim Streaming müssen wir gegebenenfalls umdenken von dBU, einem analogen Maß für die Spannung (analoge VU-Meter zeigen “0”, das entspricht 4 dB über 0,775 Volt) zu dBFS (Decibels Full Scale) auf z. B. dem digitalen Mischpult. 0 dBFS ist digitale Vollbereichs-Verzerrung (Clipping) – ist diese erreicht oder überschritten, erzeugt dies hörbare Störgeräusche. 

Im Vergleich analog zu digital ist -18 dBFS gleichzusetzen mit 0 dBU. Diese -18 dBFS sollten also immer unser anzustrebender Output-Pegel sein! So erreichen wir den analogen “Normpegel” und haben noch etwas Headroom (Luft nach oben) im Gesamtmix, bevor man Übersteuern würde. Die Pegelanzeige auf dem TF-Pult etwa, wechselt bei diesem Wert von grün auf orange. Ein kurzer Blick in die Software unseres Video-Programms sollte auch dBFS auf der Pegelanzeige bestätigen. So können wir uns sicher sein, dass dort dieselbe “Informationsmenge” ankommt, die wir aus dem Audio-Output hin schicken.

Set-Up für professionelles Streaming

Mixing Tipps für Streaming schön und gut. Aber welches Zubehör brauchen wir für einen professionellen Stream? Tom empfiehlt folgendes Set-Up:

  • 2 GoPro Hero6 Digital Action Kameras
  • 1 Macbook, auf dem z. B. Zoom läuft
  • 1 Vision Video Mixer/Switcher
  • Yamaha TF5 Digitalmischpult (UVP 4.160€)

Design meets Intuition

Mit der TF-Serie hat Yamaha eine hochmodernes Digitalpult entwickelt, das der Intuition und Kreativität der Nutzer*innen noch mehr Freiraum gibt denn je. Dank der für die Pultreihe neu entwickelten TouchFlow-Bedienung ist es sowohl für erfahrene Tonleute als auch für Neulinge so einfach wie nie zuvor, eine professionelle Mischung zu erstellen. Die YAMAHA TF Serie ist vor allem für den Einsatz bei kleineren bis mittleren Live-Events ausgelegt. Sie ist transportabel, schnell einsatzbereit und ermöglicht dank ihrer zahlreichen Features wie etwa den QuickPro(R)-presets schnell einen guten Sound, der auch dem feinsten Gehör der renommiertesten Toningenieur*innen standhalten kann. Alle Funktionen und technischen Daten zur neuen YAMAHA TF Serie hier.

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Veranstalter*in gesucht

Willst du in TV-Qualität aus deiner Venue streamen? Und lernen, wie es geht? Melde dich bei uns bis zum 25.03.2021 über das folgende Kontaktformular!

 

Teilnahmebedingungen:

Was du brauchst:

  • ein abendfüllendes Konzert-Event am 30.4. oder 1.5.21
  • 2 der auftretenden Acts müssen über gigmit gebucht werden
  • ein Hygienekonzept, Breitband und ein Konzept für die Ausspielung des Streams 

Was du kriegst:

  • hochprofessionellen Livestream im Wert von ca 5.000€
  • kostenlosen Streaming Workshop
  • 750€ Miete 

Melde dich bei Interesse! Wir kommen für den guten Abend deiner Wahl mit geschultem Personal und kümmern uns ab Stageboxt um erstklassigen Sound und Bild in Fernsehqualität. Das YAMAHA Stream-Team gibt sein Wissen sehr gerne an deine Haustechniker*innen weiter! Bei der Auswahl passender Live Acts unterstützt dich gigmit. Für weitere schöne Kooperations-Möglichkeiten sind wir offen.

Melde dich einfach kurz über das Kontaktformular oben oder schreibe eine kurze Mail an gabriel@gigmit.com! (Einsendeschluss: 25.03.2021)


Mehr Infos zur YAMAHA TF-Serie hier.
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