Feb 25, 2020
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Dieser YouTuber hat seine eigene Signature Gitarre

 

Von einer Freundschafts-Anfrage auf Facebook zur eigenen Signatur Gitarre: Baton Rouge hat kürzlich die X2S/GAC Peter Gergely Signature re-launched. Wir haben mit Fingerstyle Artist Peter über die Erfüllung seines Traums gesprochen und wie er an das Endorsement kam. „Alles, was du brauchst, ist Talent und ein Internetzugang“, sagt er und macht dieses Interview zu einer Erfolgsgeschichte darüber, wie Digitalisierung jungen Talente hilft, entdeckt zu werden.

Peter Gergely, Fingerstyle Artist & YouTuber

Peter Gergely ist einer der beliebtesten Youtube Fingerstyle Artists. Mehr als 600.000 Menschen folgen ihm. In seinen Videos imitiert der junge Mann aus Ungarn eine ganze Band mit nur einem Instrument und kombiniert modernes Gitarrenspiel mit kinematographischem Look. Seine Arrangements erreichen Fingerstyle-Gitarristen auf der ganzen Welt. Seine Gitarrenkurse beeinflussen eine ganze Generation von Musiker*innen. Jetzt hat er seine eigene Signature Gitarre von Baton Rouge bekommen. Deren Claim Ready for the Next Generation ist eine Ode an die vielen jungen, talentierten Musiker*innen, die mit ihrer Kunst eine wichtige soziale Mission erfüllen. Baton Rouge priorisiert musikalische Ausbildung und die Förderung des Community-Gedankens mit „der bestmöglichen Gitarre zum bestmöglichen Preis“.

gigmit: Peter, was bedeutet Fingerstyle für dich?

Peter Gergely: Für mich ist Fingerstyle die vollendete Spielweise. Ich habe 6 Jahren klassische Gitarre gespielt. Gegen Ende habe ich fast ganz aufgehört. Das war einfach nichts für mich. Ich spielte auch 3 Jahren E-Gitarre – für mich und in einer Band. Aber ich hatte nicht das Gefühl, so richtig aus mir herauskommen zu können. Als ich das erste Mal von Fingerstyle hörte, musste ich das einfach machen. Es ist einfach magisch! Man kann alleine, nur mit einer Akustikgitarre, den Sound einer ganzen Band erzeugen.

Was ist der Unterschied zu anderen Genres oder anderen Musiker*innen?

Jeder Künstler hat seine ganz eigene Spielweise, was ein etwas „begrenztes“ Genre extrem bunt macht: von außergewöhnlichen Schlagtechniken über Tapping bis hin zum Einsatz von Glider/Spider/Mehrfachkapos, alle Arten verschiedener Tunings oder experimentellen Dingen wie Stäbchen als Bogen. Die Möglichkeiten sind so gut wie endlos. Man muss nur ein wenig über den Tellerrand hinausschauen. Außerdem hat Fingerstyle einen anderen bequemen Vorteil: du musst keine Proben mit X anderen Leuten organisieren und es wird definitiv keine kreativen Differenzen geben. Denn es geht nur um dich und die Gitarre. Dein Lied oder Arrangement klingt genau so, wie du es willst.

Aber die Magie des Zusammen-Spielens… fehlt dir das nicht?

Gemeinsam als Band aufzutreten, ist schon etwas Besonderes. Das muss ich zugeben. Aber ich persönlich „brauche“ es nicht. Das liegt vielleicht daran, dass ich nur kurz in einer Band gespielt habe. Wir hatten wohl nicht genug Zeit, um diese besondere Verbindung zu schaffen. Das ist natürlich nur meine Perspektive, aber ich vermisse es nicht wirklich, nein.

Wie wichtig ist YouTube als Kanal für Fingerstyle-Artists?

In den letzten Jahren hat Fingerstyle dank YouTube an Bekanntheit gewonnen. Es ist aber immer noch ein ziemliches Nischen-Genre, das nicht viele kennen. YouTube ist von Vorteil, weil Leute, die mit dem Genre vertraut sind, deine Musik leichter finden können. Und wenn deine Videos viral gehen, kannst du auch neues Publikum aus „normalen“ Leuten gewinnen, die vorher vielleicht noch nie etwas von Fingerstyle gehört haben.

Peters #SimpleSessions Series auf YouTube

Ich kenne viele Musiker, die sich primär auf YouTube fokussieren. Andere machen hauptsächlich Live-Shows und nur gelegentlich YouTube-Videos. Das ist einfach auch Geschmacksache. Ich konzentriere ich mich mehr auf YouTube. Aber das kann sich auch leicht ändern, wenn ich mein Uni-Studium beende und YouTube und Gitarre in Vollzeit mache.

Wie stehst du zum Thema „Digitalisierung der Musikindustrie“?

Gefällt mir. Die Digitalisierung ermöglicht es, viele talentierte Leute zu entdecken. Denn auf diese Weise geht es nicht nur um deine Connections. Die Tatsache, dass das Internet uns alle verbindet, ist unglaublich: Jemand aus einer kleinen, abgelegenen Stadt kann einfach viral gehen. Du brauchst nur Talent und einen Internetzugang – ich finde das fantastisch. Natürlich ist es nicht ganz so einfach. Es gibt eine Menge Faktoren, die beeinflussen, ob jemand ein Star wird. Es ist nicht schwer, sein Können online zu präsentieren. Darum machen das auch enorm viele Leute. Sich von anderen abzuheben, wird darum immer wichtiger. Alles in allem denke ich jedoch, dass die Vorteile der Digitalisierung weit überwiegen. Ich bin damit zufrieden. Natürlich auch, weil ich Teil dieses Systems bin.

Was zeichnet deinen persönlichen Stil aus?

Flageolett-Töne – Nature-, Slap- und Harp-/Artificial Obertöne auch. In irgendeiner Form verwende ich sie in allen meinen Arrangements. Perkussive Elemente einzubauen, macht mir auch Spaß. Teilweise lasse ich sie aber auch absichtlich weg, um die Stimmung des Songs komplett zu verändern. Z.B. in meiner Reihe #SimpleSessions. Ich bekomme auch viele Kommentare, die sagen, dass ich mit meinem gefühlvollen Spiel sehr viele Emotionen durch meine Musik kanalisiere.

Welche Ansprüche hast du an deine Gitarre?

Baton Rouge X2S/GAC Peter Gergely Signature Guitar

Ich bin nicht so der Typ für die technischen Aspekte des Instruments. Meine Gitarre muss

  • gut klingen – aus naheliegenden Gründen
  • sich gut spielen – Damit meine ich ein leichtes Spielgefühl. Die Finger sollten sich nicht „extra bemühen“ müssen.
  • niedrige Saitenlage haben – das knüpft an meinen vorherigen Punkt an
  • und ästhetisch ansprechend aussehen.

 

Und das ist auch schon so ziemlich alles. Nicht so anders als das, was ein weniger erfahrener Mensch sagen würde, aber das ist es ja gerade. Wenn die Basics stimmen, kannst du auch schon loslegen.

Du hast eine eigene Signature Gitarre. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Baton Rouge?

Alles begann mit einer Freundschaftsanfrage auf Facebook. Es ist komisch, denn ich wollte sie nicht einmal annehmen, bis mir ein Mitspieler und Freund sagte, dass Baton Rouge auch mit mir in Kontakt treten möchte. Zu meiner Verteidigung: Das Konto hatte einen anderen Namen! Ich bin wirklich dankbar für die Zusammenarbeit. Ich wollte mir gerade eine neue, fortgeschrittenere Gitarre kaufe, da ich schon ein paar Hits auf YouTube hatte und ich noch meine erste, billige Akustikgitarre benutzte.

Logo: Baton Rouge - The next Generation

Dann bekam ich mein erstes Baton Rouge Instrument, und was soll ich sagen… es hat mich wirklich beflügelt. Mit diesen Gitarren habe ich meine Kreativität und meinen Spielstil definitiv erweitert. Im Laufe der Jahre vertrat ich Baton Rouge auch bei einigen Veranstaltungen an den unterschiedlichsten Orten. Zum ersten dieser Events bin ich das ersten Mal überhaupt mit einem Flugzeug geflogen. Allein daher war das schon sehr besonders. Der Höhepunkt unserer Zusammenarbeit war dann wohl meine eigene Signature Gitarre. Ein eigenes Signature Modell zu haben, ist der Traum eines jeden Gitarristen. Mein Traum wurde ganz schön schnell wahr. Der ganze Prozess war sehr aufregend. Von der Idee, eine Signature Gitarre zu schaffen, über die Erstellung der ersten Pläne und Design-Entwürfe bis hin zur finalen Übergabe und dem Spielen… das war wirklich etwas Besonderes für mich!

Und jetzt, bringen wir meine eigene Signature Gitarre wieder auf den Markt, weil die Nachfrage so hoch ist. Das zaubert mir das größte Lächeln aufs Gesicht. Danke für alles, Baton Rouge. Das nenne ich erfolgreiche Zusammenarbeit!

Was rätst du Musiker*innen, die auch ein Endorsement oder sogar die eigene Signature Gitarre anstreben?

Nun, ich glaube nicht, dass es dafür feste Regeln gibt. Der beste Rat, den ich geben kann, ist aber folgender:

  • Zeig dich der Welt!

  • Und bau dir eine Fangemeinde aus Followern und Publikum auf, die sich für deine Inhalte wirklich interessiert!

 

Sieh es einfach aus der Businessperspektive: eine Marke unterstützt einen Künstler, indem sie ihm Instrumente, Werkzeuge usw. zur Verfügung stellt… Natürlich soll sich die „Investition“ für die Marke auch lohnen. Wenn du als Musiker mit einem Unternehmen zusammenarbeiten möchten, dann denke ich, dass hohe Fan- und Streamingzahlen sowie viele Views eine perfekte Möglichkeit sind, dem Unternehmen zu zeigen, dass du ein passender Partner bist. Denn es bedeutet, dass es viele Menschen gibt, die lieben, was du tust. Daher werden sie wahrscheinlich empfänglicher sein, wenn du ihnen ein Produkt empfiehlst. Weil sie deinem Urteilsvermögen trauen.

Peter, vielen Dank für das Gespräch!

 


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