Mrz 18, 2020
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NACHGEFRAGT: DER UNTERSCHIED ZWISCHEN PA UND MONITOR

 

Freiheit durch Perspektivwechsel: die neue ICOA Breitbandlautsprecher-Serie von LD Systems kannst du als PA-Lautsprecher und als Monitor-Box verwenden. Warum das sonst nicht geht, was der Unterschied zwischen PA und Monitor ist, wann die Bluetooth-Funktion wichtig wird und was du generell vor dem Kauf deines Lautsprechersystems wissen solltest, haben wir Tontechnik-Experte Ivan Klepac von Adam Hall gefragt.

 

gigmit: Was ist der Unterschied zwischen PA und Monitor, Ivan?

Ivan Klepac: Der Unterschied zwischen PA und Monitor ist ganz einfach erklärt. Der PA-Lautsprecher beschallt das Publikum, die Monitorbox die Band. PA-Lautsprecher gibt es in verschiedenen Varianten – etwa als Fullrange-Topteil mit abgesetztem Subwoofer – und sollen mit möglichst wenig Aufwand und Gehäusefläche möglichst viel Publikum erreichen. Eine Monitorbox (auch Wedge genannt) findest du meist vorne an der Bühnenkante liegend, so dass Musiker*innen sich und ihre Bandkolleg*innen auf der Bühne gut hören können. Eine Monitorbox muss vor allem durchsetzungsstark sein und ist deshalb anders abgestimmt, betont also andere Frequenzen als ein PA-Lautsprecher. Zudem besitzt sie eine andere Gehäuseform und strahlt den Schall anders ab. Aus diesen Gründen funktioniert die Monitorbox auch nicht als PA-Lautsprecher – umgekehrt jedoch im Notfall schon.

Die neue ICOA Serie scheint keinen Unterschied zwischen PA und Monitor zu machen. Was ist der Vorteil der ICOA Serie?

Die ICOA-Lautsprecher sind echte Allrounder und können sowohl als aktive Fullrange-PA, als Satelliten-Lautsprecher in Kombination mit Subwoofern und als Monitor-Lautsprecher auf der Bühne eingesetzt werden. Dafür sorgen der koaxiale Aufbau und das um 90° drehbare rotierbare Horn. Zudem ist der integrierte DSP-Prozessor mit seinen Presets enorm praktisch, um die ICOA-Lautsprecher auf Knopfdruck an unterschiedliche Bedingungen anzupassen.

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„Koaxialer Aufbau“ oder „BEM-optimiertes CD Horn“ – was bedeutet das genau?

Bei einer klassischen 2-Wege-Box befindet sich der Hochtöner oben und der Tieftöner unten. Bei einem koaxialen Aufbau liegen Hochton- und Tieftonwandler auf einer akustischen Achse. Die unterschiedlichen Frequenzen kommen also aus einer Quelle bzw. Richtung. Dies hat den Vorteil, dass sich die Schallwellen nicht gegenseitig in der Phase stören, was wiederum zu einem sauberen und vollen Klangbild führt. Ein BEM-Horn ist ein Horn, das vom Hersteller selbst gemessen und perfekt auf den Lautsprecher hin optimiert wurde. BEM steht für „Boundary Element Method“ und bezieht sich auf die Berechnung und Simulation der Schallabstrahlung. Das würde hier jedoch zu weit führen…

Was bringt die Bluetooth-Option?

Bluetooth ist ein Segen – insbesondere für Solomusiker*innen oder Tontechniker*innen. Stell dir vor, du bist als DJ unterwegs, hast als Singer-Songwriter einen Gig in einer Bar oder bist als Sänger*in auf Hochzeiten gebucht und möchtest zu einem Backing singen oder Pausenmusik abspielen. Ohne Bluetooth bist du gezwungen, ein Mischpult dazwischenzuschalten oder dein Abspielgerät direkt mit dem (aktiven) Lautsprecher zu verkabeln. Bei einem professionellen CD- oder Mediaplayer gestaltet sich dies noch halbwegs komfortabel. Bei einem Smartphone oder Tablet landest du jedoch direkt in der Adapter-Hölle… Lautsprechersysteme wie die ICOA-Serie haben ein integriertes Bluetooth-Modul, so dass du dein Smartphone via Bluetooth auf Knopfdruck kabellos verbinden kannst. Im Anschluss brauchst du lediglich deine Musikbibliothek aufzurufen und auf Play zu drücken.

Was sind klassische Fehler beim Lautsprecherkauf?

Das ist schwierig pauschal zu beantworten. Häufig konzentriert man sich zu einseitig auf hohe SPL- und Watt-Zahlen, wählt eine – für den eigenen Zweck – unpassende Größe (10, 12, 15 Zoll) oder macht sich im Vorfeld nicht genug Gedanken, welche und wie viele Eingänge man wirklich benötigt. Darüber hinaus führt kein Weg daran vorbei, die Boxen live zu hören und unter vergleichbaren Bedingungen zu testen. Sprich: ein Singer-Songwriter mit filigraner Gitarrenbegleitung bewertet eine PA anders als ein Deep-House-DJ oder eine Metal-Band. Zudem ist es wichtig, das Abstrahlverhalten der Topteile zu kennen (vor allem die horizontale Abstrahlung, die bestimmt, wie breit eine Box ihren Schall abgibt) und mit den eigenen Anforderungen abzugleichen.

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Was rätst du Künstler*innen und Veranstaltenden, die PAs oder Monitore suchen, aber nicht genau wissen, wie sie sich entscheiden sollen?

  1. Zunächst die eigenen Anforderungen hinsichtlich Leistung, Funktionsvielfalt und Einsatzgebiet kennen,
  2. dann informieren
  3. und zum Schluss ab zum Musikhändler deines Vertrauens und probehören!

 


HIER erfährst du mehr über die ICOA Serie von LD Systems.
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