Mai 28, 2020

DIY: Low Budget Musikvideo drehen

 

Egal, ob du ein aufstrebender Artist bist oder schon viel Erfahrung im Musikbusiness hast, ein einzigartiges und auffälliges Musikvideo zu erstellen, ist eine großartige Möglichkeit, sich selbst zu promoten. Da YouTube heute die Suchmaschine Nr. 1 für Musikfans ist, ist es praktisch unerlässlich, ein Musikvideo begleitend zum Song zu haben. Visuelle Elemente erzielen in der Regel mehr Aufmerksamkeit als der bloße Ton. Die Produktion eines Videos kann jedoch ziemlich teuer werden. Die Betonung liegt auf „kann“. Die Produktion muss nicht teuer sein. Hier sind 5 Tipps, wie du für wenig Geld dein Musikvideo selbst drehen kannst.

1. Alles beginnt mit einer guten Idee

Es mag selbstverständlich erscheinen, aber wenn du ein kleines Budget hast, kommst du nicht mit einer mittelmäßigen Idee durch. Je kreativer die Idee, desto mehr Aufmerksamkeit bekommst du. Wenn du nicht über ein riesiges Budget verfügst, um das Musikvideo professionell drehen zu lassen, brauchst du ein Konzept, das deinen Budget-Mangel überschattet.

“Es geht nicht um die verwendete Technik. Die ist lediglich ein Werkzeug. Es geht um Kreativität und an Spaß an der Sache.” –  Matthias Gottwald, Fotograf & Musikvideoproduzent

2. Budgetplanung

Gerade wenn du nur ein limitiertes Budget hast, ist es wichtig, es auch sinnvoll zu nutzen. Stell dir die Frage “Was und vor allem wen brauche ich für die Produktion?”. Es ist natürlich von Vorteil, wenn Bandmitglieder bereits Erfahrung mit Musikvideos, Kameras oder Editing haben. Wenn nicht, kann man als Alternative eine Person einstellen, die sich mit allem auskennt. 

Auch Freunde oder Familienmitglieder können dir helfen. So war es bei der Band OK Go. Für „Here It Goes Again“ beschloss die Band, ein choreografiertes Video zu produzieren, wobei der Tanz auf Laufbändern stattfinden sollte. Konzipiert und geleitet wurde das Video von der Schwester des Frontmanns Damian Kulash. Es wurde in einem Take gedreht. Die Band brauchte 17 Versuche, um den Tanz auf dem Laufband richtig hinzubekommen. Dies war eines der ersten wirklich viralen Videos, das mehr als 50 Millionen Mal aufgerufen wurde. OK Go gewann damit einen Grammy.

3. Location

Allein der Ort, an dem du dein Musikvideo drehst, kann dafür sorgen, dass es erfolgreich wird. Ganz egal, ob auf der Straße, im Studio, bei dir zu Hause oder im Keller: mach es dir nicht unnötig schwer. Spare Zeit und vermeide mühsame Reisepläne und entscheide dich für nur eine Location, die zu deinem Song passt. Die ganze Energie, die du für das Hin-und-her-reisen nutzen würdest, kannst du mit deinem Team in die Produktion stecken. Mitschnitte aus deinen Konzerten können zudem für ein bisschen Abwechslung sorgen. Die Beleuchtung ist dabei wichtig. Es kann kostspielig sein, ein Set richtig zu beleuchten. Idealerweise drehst du im Freien, wo „Mutter Natur“ das Licht auch kostenlos anbietet.

4. Editing

Deine Idee und deine Location kann so cool sein, wie sie mag. Wenn am Ende das Schneiden des Videos schief läuft, bringt das Ganze am Ende auch nichts. Heute kann auch eine günstige oder sogar kostenlose Software eine anständige Videobearbeitung leisten: Adobe Premiere oder iMovie sind häufig genutzte Tools. Übung und Geduld ist hier am wichtigsten.

5. Sei vorbereitet

Plane am besten jeden Ton und jede Bewegung im Voraus. So weißt du später, wie du dich vor der Kamera zu bewegen hast. Falls eine Choreographie geplant ist, ist hier zu üben angesagt. Zu wissen, wer was wann macht, wird dir während der Produktion viel Zeit sparen. 

Fazit: Be creative but stay minimalistic!


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