Mai 04, 2020
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Wie du Tickets für deinen Livestream verkaufen kannst

 

Bisher trauen sich in der Corona-Krise nur wenige, Eintritt für ihre Livestreams zu nehmen. Dabei mangelt es in der Live-Branche aktuell vor allem an einem: am Geld. Der digitale Livestream ist in einer Zeit, in der physische Konzerte verboten sind, für Künstler*innen und Veranstaltende die vielleicht einzige Option, Live-Erlebnisse zu generieren, Fans zu unterhalten und schließlich damit auch die knappen Kassen aufzustocken. Klar ist auch, dass Spenden allein nicht die Zukunft sein können. 

Wir haben Nicolaus Pham vom Ticketing Anbieter Snapticket und Bernd Vidahl, der jahrzehntelang internationale Rock-Superstars wie die Rolling Stones, Tina Turner oder Leonard Cohen veranstaltet hat und später ins Artist Management wechselte, gefragt, wie wir Tickets für unsere Livestreams verkaufen können und warum das bisher nicht schon alle tun?

Livestream Ticketing: Nicolaus Pham & Bernd Vidahl
Vorreiter im Livestream Ticketing: Nicolaus Pham von Snapticket (links) und Manager & Veranstalter Bernd Vidahl (rechts)

Warum du Tickets für deinen Livestream verkaufen solltest

Tickets für den Livestream zu verkaufen, wird kaum praktiziert. Es gibt zahlreiche DIY Livestream Plattformen und bereits einige Versuche, diese zu monetarisieren: Über die klassische Spende funktionieren so z.B. die Crowdfunding Plattform Patreon oder auch das bislang bekannteste Format #UnitedWeStream. Die unserem Blog ebenfalls vorgestellte Livestream-Initiative “Guest House” vom INES#festival Liverpool Soundcity funktioniert über monatliche Beiträge, an denen die Künstler*innen beteiligt werden. Aktuell denkt auch Facebook konkret über Eintritt für Online Only Events nach. Schnell gehandelt hat bereits der deutsche Ticketing Anbieter Snapticket und einfachen Ticketverkauf für Livestreams realisiert. 

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gigmit: Momentan streamen viele Künstler*innen Wohnzimmerkonzerte via Facebook oder YouTube. Was machen sie falsch?

Nicolaus Pham: Falsch wäre etwas überspitzt ausgedrückt. Es ist doch toll, dass Künstler*innen ihren Fans in der Corona-Zeit etwas zurückgeben. Für viele ist so viel Selbstlosigkeit aber kontraproduktiv, da es kaum Einnahmen generiert. Wir haben uns darum die Frage gestellt, wie Künstler*innen und Veranstaltende in den nächsten Monaten Einkommen abseits von Spenden sammeln können. Streams mit einem Ticketverkauf zu verknüpfen, lag da für uns als Ticketer natürlich sehr nahe.

Welche Vorteile seht ihr dabei gegenüber kostenlosem Streaming? Warum wird Livestream-Ticketing nicht viel öfter praktiziert?

Bernd Vidahl: Es ist eine einmalige Möglichkeit, dass sich Artists durch Livestreams eine eigene Community aufbauen und durch den selbständigen Verkauf von Tickets auch Geld verdienen können – ohne dabei fremde Hilfe zu benötigen. Die meisten Artists sind auf Facebook, Instagram und YouTube sehr aktiv. Das Ganze ist aber gar nicht oder nur indirekt monetarisiert. Diese neuartige Möglichkeit, Tickets für den Livestream zu verkaufen, ist im Live Entertainment noch nicht sehr bekannt und möglicherweise bestehen Vorbehalte und Ängste gegenüber der Umsetzbarkeit. Dabei sind der Invest und der Aufwand eines Livestreams im Vergleich zu einer Tour sehr gering. 

Nico: Ich vermute, dass sich viele Künstler*innen einfach noch nicht mit den inhaltlichen Möglichkeiten eines bezahlten Streams auseinandergesetzt haben. Die Anforderungen für einen Livestream auf Facebook oder Youtube sind ja wirklich gering. Da genügt es, auf dem Sofa zu sitzen und zu musizieren. Wenn ich als Musiker aber etwas Besonderes oder Exklusives zu bieten habe, einen neuen Song oder ein besonderes Setting, dann möchte ich doch auch für meine Kunst bezahlt werden!

Bernd:  Meiner Ansicht nach müssen sich die Künstler*innen auch viel stärker gegen die Vorherrschende Kultur „alles darf nichts kosten“ hinwegsetzen. Natürlich spielt das Einkommen eine ganz wichtige Rolle. Von regelmäßigen Ticketeinnahmen kann man besser leben als von sporadischen Spenden.

Nico: Das ist gerade bei Künstler*innen, die fast ausschließlich von Live-Gigs leben, natürlich essenziell. Letztlich fehlte bislang einfach auch die Verknüpfung von Livestream und der Monetarisierung durch Ticketing.

Mit „Hört auf zu streamen!“ kritisierte die taz kürzlich den Umgang mit Kultur im Netz. “Digitale Parallelaktionen” würden die Künste nicht retten, sondern “Ausbeutung vorantreiben”. Ist da was dran?

Bernd: Genau das Gegenteil findet hier statt. Musikschaffende haben nun die Möglichkeit, sich die Kunst direkt bezahlen zu lassen ohne dass zu viele Dritte daran partizipieren. Du kannst unmittelbar mit deinem Publikum kommunizieren. Das ging bislang ja nur über Hallen, Theater, Bühnen und so weiter. Nun kannst du unabhängig für deine Fans da sein. 

Nico: Auf der einen Seite kannibalisieren sich die Musikschaffenden durch kostenlose Livestreams selbst. Auf der anderen Seite sehe ich in bezahlten Livestreams keine Parallelaktion, sondern eine digitale Ergänzung zum Live-Konzert. Veranstaltende fürchten oft, dass Fans dann lieber streamen würden als in den Club zu gehen. Ich bin aber davon überzeugt, dass das Live-Erlebnis im Stream das physische Konzert-Feeling nicht ersetzen kann. Das weiß auch das Publikum. Livestream und Live-Gig können sich aber sehr wohl ergänzen.

Wie technisch aufwendig ist es denn, einen Livestream mit Ticketverkauf umzusetzen?

Nico: Mit wenigen Handgriffen lässt sich jedes gängige Smartphone Livestream-fähig machen. Natürlich ist professionelles Equipment hier von Vorteil. Den Streaming-Server und dass Ticketsystem stellen wir bereit. Der Ticketverkauf ist in wenigen Schritten eingerichtet. Auch die Vermarktung der Streaming-Codes mit den gängigen Zahlungsarten ist direkt möglich. Darum kümmern wir uns. Der Artist kann sich voll auf den Content konzentrieren.

Wie seht ihr die Zukunft der Livestreams nach der Corona-Krise?

Nico: Erste Befragungen zeigen, dass auch nach Corona 74% der Fans weiterhin Livestreams anschauen würden. Hier besteht ein sehr großes Potenzial. Ich sehe den bezahlten Livestream auch als komplett neues Vermarktungsformat, als Ergänzung zu den eigentlichen Live-Konzerten. Hier können Fans angesprochen werden, die vielleicht nicht die Möglichkeit haben, 100 km zum Konzert zu fahren. Entscheidend sind die Inhalte. Hier sind kaum Grenzen gesetzt. Song- oder Album-Releases sehe ich beispielsweise ideal über einen bezahlten Livestream in Szene gesetzt. 

Bernd: Livestreaming wird ein fester Bestandteil der Live Entertainment Kultur werden – davon bin ich fest überzeugt. Der große Erfolg von „One World – Together At Home“ bestärkt mich darin. Ein Stream wird dennoch ein Live-Konzert nicht eins zu eins ersetzen können, aber es wird sich als neues Format etablieren, bei dem die Fans ihrem Star näher sein können als es in großen Hallen und Stadien der Fall ist. Künstler*innen haben den unschätzbaren Vorteil ohne die gigantischen Kosten einer Tournee exklusiven Content zu präsentieren und ordentlich und unmittelbar dafür bezahlt zu werden.

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Snapticket bietet den einfachen digitalen Ticketverkauf für Livestreams an. Praktisch kann so der Fan mit einem gekauften Ticket und zugehörigem Code auf den Livestream zugreifen, zeitlich begrenzt und nur für diesen Stream gültig. Der Player kann ganz einfach auf der eigenen Homepage oder auch auf snapticket.de integriert werden. Auf diese Weise können Künstler*innen ihre Wohnzimmerkonzerte monetarisieren und auch in schwierigen Zeiten Umsätze generieren. Auch für Veranstaltende bietet sich so eine lukrative Alternative zu Spenden-basierten Geisterkonzerten. 

Was Snapticket anders als andere Ticketing Anbieter macht, kannst du in unserem Blog-Beitrag „Warum du dein Ticketing besser selbst machst“ nachlesen.


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