Nov 12, 2020

Mit Musik durch den Lockdown: So lässt sich das Leben aufpeppen

 

Der Lockdown ist nicht nur nervig, er schlägt vielen Menschen auch gewaltig auf die Stimmung. Während im Frühjahr urplötzlich Menschen mit dem Joggen oder Radfahren begannen, nur um raus zu kommen, stehen solche Optionen im Winter nur teilweise offen. Zudem fühlt es sich oft so an, als seien alle Menschen unheimlich genervt und durchaus auch aggressiv. Da hilft es nur, sich in der eigenen Welt zu verstecken und dort für Stimmung zu sorgen. Musik ist bei diesem Unterfangen eine ideale Begleiterin, denn sie kann das Leben aufpeppen. Aber welche Möglichkeiten gibt es genau?

Musik am Rechner

Diese Option gilt natürlich nicht nur für das Gaming. Wer im Homeoffice arbeitet, der kann sich den Arbeitstag ebenso durch Musik verschönern. Aber was ist hier möglich?

  • Arbeit – wer Musik für das Homeoffice sucht, der muss sich selbst kennen. Nicht jede*r kann mit jeder Musik noch konzentriert arbeiten. Es lassen sich aber auch verschiedene Playlists erstellen: Klassik oder Soundtracks zum konzentrierten Arbeiten, Kick-off-Titel, wenn die Motivation etwas Nachdruck benötigt.
  • Gaming – ob Computergames, Online-Gaming oder Online-Casinos, Musik gehört zur Untermalung für viele Gamer schlichtweg mit dazu. Es wäre einfach gesagt, dass es die perfekten Lieder zum Gaming gibt, doch jede*r Spieler*in ist anders. Dennoch gibt es auf Spotify oder den anderen Streamingdiensten längst universelle Gaming-Playlists. Alternativ gilt hier, die eigene Playlist je nach Spiel und Motto zusammenzustellen.
  • Casino-Band – gut, in Filmen gibt es die Cantina-Band, doch bald gibt es ein Online-Casino von einer Band. KISS plant ein eigenes Casino und dort wird die musikalische Seite kaum auf der Strecke bleiben.

 

Musik unterwegs

Sollten die Mitmenschen wieder glauben, es läge in der Natur des Hamsters, Toilettenpapier zu horten, so bleibt oft nur die gehörige Portion Musik auf den Ohren. Playlists sind das Heil in vielen Situationen. Und es gibt diverse Möglichkeiten:

  • Vorgestellte Playlists – die Streaminganbieter bieten oft selbst Playlists an oder User stellen sie für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Nicht immer unterliegen die Listen rein einer Musikrichtung, sondern häufig auch einem Motto. Mal sind sie zum Wachwerden gedacht, mal zum Stressabbau, mal auch, um den eigenen Frust herauszusingen.
  • Selbst basteln – zu Kassettenzeiten war es kompliziert, eine eigene Playlist zu erstellen. Auch beim Brennen der CDs war es nicht unbedingt einfach. Heute sind allerdings nur noch wenige Klicks notwendig, um sich Listen für alle Launen und Tageszeiten anzulegen. Wer mit digitalen Sprachassistenten arbeitet, der kann sie auch per Stimme aufrufen. Wichtig ist, dass ein Gute-Laune-Liste mit dabei ist. Darin sollten sich all die Songs befinden, die immer ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Das Gegenstück zu dieser Liste ist die Miese-Laune-Liste: Hier darf alles rein, was laut, aggressiv und bestens zum Frustabbau geeignet ist.

 

Das Schöne an Playlists ist, dass sie immer verfügbar sind. Sie sind im Auto mit dabei, im Bus, aber auch beim Spazierengehen oder auf der Arbeit.

Crowd at a live concert
Große Konzerte und Events sind aktuell nicht möglich. Das heißt jedoch nicht, dass Musik im Alltag nicht durch den Lockdown helfen kann. 

 

Virtuelle Konzerte: Die neue Normalität

Oder aber: hoffentlich nicht. Die meisten Musikfans wünschen sich längst wieder zurück in Konzerthallen, Clubs oder Stadien. Dennoch ist die virtuelle Variante aktuell das, was möglich ist und wenigstens einen gewissen Hauch von Normalität versprüht. Fakt ist, wenngleich die Anbieter und Bands natürlich längst planen und die aktuell abgesagten Konzerte aufs kommende Jahr verschoben haben, so weiß niemand genau, wann und wie es wieder “normal” losgehen kann. Die Flucht in die virtuelle Konzerthalle ist somit das Highlight. Aber was gibt es da so?

  • Raves – sie finden schon während der ganzen Coronazeit immer wieder virtuell statt. Fans müssen sich einfach ein wenig umschauen, schon finden sie die oft kostenlosen Livestreams.
  • Events – während Wacken kurzerhand digital abgehalten wurde, gibt es weitere Konzerte und Events, die dasselbe Prinzip nutzen.
  • Wohnzimmerkonzerte – vor einigen Jahren sind die Toten Hosen mit sogenannten Wohnzimmerkonzerten losgezogen. Radiosender warben mit Wohnzimmerkonzerten, wenn sie in sehr kleinen Räumlichkeiten stattfanden. Etliche Bands suchen aktuell ihr Heil und versuchen, mit diesem Angebot virtuell im Gespräch zu bleiben. Alles läuft über den Livestream, oft sogar auf YouTube. Natürlich sind dies eher Konzerte nach dem Motto “ohne Strom und Stecker”, trotzdem wird wenigstens live gesungen.

 

Auch Spotify und Amazon bieten über die Musikdienste mittlerweile digitale Konzerte an. Viele Gigs sind kostenlos, für andere muss ein Ticket erworben werden.

Gewiss sind diese Konzerte nicht das, was sich viele Konzertgänger unter einem Gig vorstellen. Trotz allem gibt es Vorteile. Die Getränke schmecken immer und sind kühl, man verpasst nichts, weil die Schlange am Getränkestand lang ist, Toiletten sind immer vorhanden und niemand braucht sich durch eine miese Vorband zu quälen. In diesen konzertlosen Zeiten müssen die positiven Aspekte betrachtet werden. Und hat es nicht auch etwas, das Konzert zu sehen, ohne sich vorab in Schale werfen zu müssen? Oder auf all die hochgereckten Arme im Sichtfeld zu verzichten, die nur oben sind, damit hübsch gefilmt statt getanzt werden kann?

Fazit – Musik ist wichtig

Gerade jetzt. Musik hellt die Stimmung auf und nicht zuletzt kann jede*r, die/der sich zu virtuellen Konzerten oder neuen Songs verirrt, die betreffenden Künstler*innen und Veranstalter*innen unterstützen. Alle wissen, dass auch die beste Playlist oder das aufwendigste virtuelle Konzert nicht mit dem echten Erlebnis gleichgesetzt werden kann, Spaß kann es trotzdem machen. Sollen die Nachbar*innen ein wenig leiden, weil daheim gerockt wird. Musikfans müssen sich schließlich fit halten, damit sie in hoffentlich naher Zukunft endlich wieder gemeinsam mit tausenden Menschen abfeiern können.


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